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Startseite Impfungen u. Impfberatung
Impfungen und Impfberatung PDF Drucken

Impfung für Ihre Gesundheitsvorsorge:

pro Impfung: 150,00 €

- 3 Teilimpfungen -

Humane Papillomviren (HPV)

  • sind die wichtigste Ursache für die Entstehung des Gebärmutterhalskebses (Zervixkarzinom),
  • verursachen ferner als möglich Vorstufen dieser Erkrankung Gewebeveränderungen des Gebärmutterhalses,
  • sind für seltene bösartige Erkrankungen der äußeren Geschlechtsorgane verantwortlich,
  • rufen infektiöse Warzen (Feigwarzen) der äußeren Genitalien bei Mann und Frau hevor.


Papillomviren sind weltweit verbreitet und werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. Die höchsten Infektionsraten finden sich bei jungen Erwachsennen im Alter von 15-24 Jahren.

14 HPV Stämme gelten als Hochrisikotypen, 7 dieser Hochrisikotypen verursachen ca 90% aller anogenitalen Erkrankungen. Der Typ 16 ist mit Abstand der wichtigste HPV Einzeltyp.


Impfstoff

Seit 2016 steht neben der 4-fach Impfung (HPV Typen 6,11,16,18) auch ein 9-fach Impfstoff (HPV Typen 6,11,16,18,31,33,45,52,58) zur Verfügung.

Die Impfstoffe beugen dem Gebärmutterhalskrebs und anderen hochgradigen Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals vor. Ebenfalls in den Impstoffen enthalten sind virusähnliche Partrikel der HPV Typen 6 und 11, diese bieten Schutz vor der Entstehung von Genitalwarzen.


Wer und wann soll geimpft werden?

Mädchen und Frauen- möglichst vor dem Eintritt in das sexuell aktive Alter. Auch sexuell bereits aktive Frauen können von der Impfung profitieren. Auch Männer und Buben können geimpft werden um keine Überträger zu sein.

Die Wirksamkeit des 4-fach Impfstoffes ist bis zum 45. Lebensjahr nachgewiesen. Die Impfserie besteht aus drei Dosen.


Sind Impfkomplikationen möglich?

Nach der HPV- Impfung wurden allergiesche Reaktionen, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung und Utikaria beobachtet. Einzelfälle berichten von Bronchospasmus (Verkrampfung der Bronchialmuskulatur) sowie Muskelschwäche, Missemfindungen, Kribbeln in Armen, Beinen und Oberkörper, wobei ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung nicht gesichert ist. Seltene schwere Ereignisse wurden bei Geimpften bisher nicht häufiger beobachtet als bei ungeimpften Personen.


Quelle: Herausgeber und Cpopyright (Ausgabe 2016): ÖLPM Österreichische Liga für Präventivmedizin

[Termine ONLINE - Dr. Ilona Rost]