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Startseite Physiotherapie Sturzprävention
Thema Sturz: Prävention mit Koordination, Kraft und Balance PDF Drucken

Warum ist es so wichtig, im zunehmenden Alter etwas für seine eigene Balance und Stabilität zu tun?

Das Gleichgewicht nimmt zunehmend ab... - ... auf einem Bein stehen beim Hose anziehen geht nicht mehr so gut.

Es sind häufig kleine Dinge, die uns im Alltag auffallen. Oft kommt man sehr lange mit diesen langsam fortschreitenden Einschränkungen zurecht, bis dann ein kleines Stolpern dazu führt, dass man stürzt.

Gerade im Alter können Stürze schwerwiegende Folgen haben, die Rehabilitation länger dauern und auch die Angst vor weiteren Stürzen verstärken.

Die Angst vor dem Stürzen bewirkt, dass man sich weniger bewegt. Das hat gerade für ältere Menschen oft weitere Folgen:
•    die Beweglichkeit der Gelenke verringert sich.
•    die Muskelkraft nimmt ab.
•    die Balance wird schlechter.
•    das Herz- Kreislaufsystem wird nicht trainiert.

Das Spazierengehen wird aus Unsicherheit ausgelassen, das Gehen auf unebenem Boden erfordert höchste Konzentration und das Umfeld, in dem man unterwegs ist, wird kleiner und kleiner...
Doch das muss nicht sein! Mit einem gezielten Training kann man diesen Umständen entgegenwirken und die eigene Lebensqualität damit erhalten.

Doch betrachten wir zunächst die Faktoren, die das Sturzrisiko erhöhen:

Äußere Faktoren:
Wie sieht das eigene Umfeld aus? Gibt es Stellen, die schlecht beleuchtet sind, Teppiche, herumstehende Gegenstände, Türschwellen, Haltegriffe (z.B. auf der Toilette), Geländer bei Treppen? Welche Schuhe trägt man zu Hause, welche auf der Straße? Welche Hilfsmittel stehen vielleicht zur Verfügung, werden aber nicht genützt?

Innere Faktoren:
Zu diesen Faktoren zählen die Veränderungen der Körpers im Laufe der Zeit, wie zum Beispiel

  • die abnehmende Knochendichte (bis hin zur Osteoporose),
  • das Nachlassen der Seh- und Hörschärfe,
  • die verzögerte Reaktionsgeschwindigkeit,
  • schlechtere Gelenksbeweglichkeit, Kraft und Balance.

Aber auch Medikamente und Erkrankungen (z.B. neurologischer oder orthopädischer Ursache) zählen zu den inneren Faktoren, die das Sturzrisiko erhöhen können.

Prävention - Therapie und Training – Hilfsmittel

Zur Prävention gehört zunächst einmal die Beeinflussung der inneren und äußeren Faktoren, das heißt: die eigene Umgebung sturzsicher machen:

  • Oftmals sind Teppiche zwar sehr dekorativ, aber zu wenig gesichert: Um den Boden im häuslichen Umfeld sicherer zu machen können Teppiche entweder entfernt werden oder mit ausreichend Sicherung als Stolperfalle beseitigt werden, wie etwa durch Festkleben der Ecken mit doppelseitigem Klebeband am Boden oder einer Antirutschfolie darunter.
  • Auch umherliegende Kabel sollten entsprechend verwahrt werden.
  • Ausreichende Beleuchtung innerhalb der bewohnten Räume ist ebenfalls wichtig, eventuell auch für ein Nachtlicht für den Gang zur Toilette sorgen.
  • Zu überlegen gilt auch, ob in der alltäglichen Routine vielleicht Handlungen getätigt werden, die vielleicht leichter und sicherer im Sitzen durchzuführen sind?
  • Gibt es Erledigungen die sicherer zu zweit abgewickelt werden sollten?
  • In der Küche sollte man bedenken, dass oft gebrauchte Gegenstände sich nicht im „allerletzten Eck“ befinden sollten, sondern im gut erreichbaren Greifraum,…

Die inneren Faktoren können durch regelmäßige Überprüfung der Seh- und Hörleistung, aber auch durch Training der Wahrnehmung, Balance, Kraft und Geschicklichkeit trainiert werden.

Hier setzt die Therapie unseres Hauses an:

  • Die Physiotherapeutin trainiert das Wiedererlernen der eigenen Geh-Sicherheit im inner- und außerhäuslichen Umfeld. Durch ein gezieltes Bewegungsprogramm können Muskeln, Gelenke, Wahrnehmung und Balance positiv beeinflusst werden.

Deswegen ist es optimal, rechtzeitig mit dem Therapieprogramm zu beginnen, Ihre Therapeutin wird es individuell an die eigene Situation zu Hause anpassen.
Kathrin Wiesmüller

Kathrin Wiesmüller: ONLINE TERMINBUCHUNG