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Was muss ich zum ersten Termin mitbringen?
Was ist eine Vasektomie?
Was passiert bei einer Vasektomie?
Ab wann muss nach einer Vasektomie nicht mehr zusätzlich verhütet werden?
Beeinflusst die Vasektomie das Liebesleben?
Was umfasst die Kinderurologie?
Wann ist man inkontinent?
Was ist die Prostata?
Wie wird sie untersucht?
Was ist ein PSA Test?
Ab wann zur Vorsorgeuntersuchung?
Was muss ich bei einem Spermiogramm beachten?

Was muss ich zum ersten Termin mitbringen?

Sollten Sie Befunde von Vorerkrankungen und/ oder Blutbefunde haben bringen Sie diese bitte mit.

Was ist eine Vasektomie?

Die Vasektomie ist eine dauerhafte Verhütungsmethode.
Grundsätzlich kann sich jeder Mann, der das 25. Lebensjahr vollendet hat, einer Vasektomie unterziehen. Das Einverständnis anderer Personen ist dazu nicht erforderlich. Männer unter 25 ist eine Vasektomie gesetzlich untersagt (analog zur Sterilisation/Tubenligatur für die Frau).

Was passiert bei einer Vasektomie?

Bei der Vasektomie werden die Samenleiter durchtrennt/unterbunden. Auf diese Weise wird der Weg der Samenzellen blockiert, die nun nicht mehr zur Samenflüssigkeit in der Samenblase gelangen können.
Etwa 12 Wochen nach der Operation ist die Samenflüssigkeit frei von Samenzellen und der Mann damit zeugungsunfähig.
Der chirurgische Eingriff ist unkompliziert, erfolgt unter örtlicher Betäubung (keine Vollnarkose) und dauert insgesamt nur rund 20 Minuten.

Ab wann muss nach einer Vasektomie nicht mehr zusätzlich verhütet werden?

Bis zu 12 Wochen nach der Operation muss zusätzlich verhütet werden. Unfruchtbarkeit und damit Empfängnisschutz besteht nicht sofort nach dem Eingriff. Erst wenn im Ejakulat keine Samenzellen mehr zur finden sind- was nach der Vasektomie noch rund 16 Wochen dauert- ist die Zeugungsunfähigkeit gegeben. Bis dahin muss anders verhütet werden.
8 Wochen nach der Operation ist ein Spermiogramm, d.h. eine mikroskopische Untersuchung der Samenflüssigkeit, erforderlich. Zu diesem Zweck stellt der Mann eine Ejakulatprobe zur Verfügung. Die Untersuchung zeigt, ob diese noch Samenzellen enthält, eine weitere Probe wird vier Wochen später untersucht. Nach zwei negativen Proben kann auf andere Verhütungsmethoden verzichtet werden.

Beeinflusst die Vasektomie das Liebesleben?

Die Unterbrechung der Samenleiter hat keinerlei Einfluss auf die Hormonproduktion, die Erektionsfähigkeit, die Potenz, das Lustgefühl und die Liebesfähigkeit. Im Gegenteil: Da die Angst vor einer Schwangerschaft entfällt, kann der Mann seine Sexualität spontaner und befreiter genießen als zuvor! Und mit ihm auch seine Partnerin.
Da das Ejakulat zu rund 90% aus Prostataflüssigkeit und nur zu 5 % aus Samenzellen besteht, hat die Vasektomie keinen sichtbaren oder spürbaren Einfluss auf den Samenerguss.
Die Vasektomie schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen inklusive Hepatitis und HIV (AIDS). Einen solchen Schutz bietet nur die Verwendung eines Kondoms.

Was umfasst die Kinderurologie?
  • Harnwegsinfekte
  • nächtliches Bettnässen (Enuresis nocturna )
  • Einnässen untertags (Enuresis diurna)
  • Hodenhochstand (Kryptorchismus)
  • Vorhautverengung (Phimose)
  • krankhafter Rückfluss in die beiden Harnleiter (Reflux)

Da viele dieser Erkrankungen Folgeschäden, Entwicklungsstörungen und eine beeinträchtigte Nierenfunktion verursachen, sollten diese frühzeitig erkannt und behandelt werden.

1. Harnwegsinfekte
Man differenziert zwischen Bakterien im Harn ohne Symptome, Blasenentzündung (Cystitis) ohne Fieber und der akuten Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) mit einhergehenden Symptomen wie Fieber, Appetitlosigkeit, Schwäche, Apathie des Kindes. Die Diagnose wird durch chemische und mikrobiologische Harnanalyse, klinische Untersuchung, und Ultraschalluntersuchung gestellt.

2. Bettnässen (Enuresis)
Man unterscheidet das nächtliche Einnässen vom Einnässen untertags. Von einer behandlungswürdigen Erkrankung spricht man ab dem 5.-6. Lebensjahr, wenn das Einnässen seit der Geburt ohne einer Unterbrechung von mindestens 6 Monaten besteht. Bei Jungen kommt es häufiger vor als bei Mädchen. Dies kann unter anderem als Ursache einen Hormonmangel (ADH) haben, der zu gestörter Nacht-Tagharnproduktion führt. Ferner unterscheidet man das nächtliche Bettnässen von der kindlichen Dranginkontinenz, dabei kommt es auch tagsüber zu Inkontinenzepisoden. Für jeden Patienten muss ein individuelles Therapiekonzept abgestimmt werden.

3. Hodenhochstand (Kryptorchismus)
Bei ca. 2% aller 2 jährigen Knaben liegt ein ein- oder beidseitiger Hodenhochstand vor. Ziel jeder Therapie muss die entsprechende Lage des Hodens im Hodensack sein. Sie sollte auch vor dem 2. Geburtstag des Kindes beendet sein. Danach kommt es bereits bei 50% der Kinder zu irreversiblen Gewebsschäden des Hodens und somit zu einer wahrscheinlichen Beeinträchtigung der späteren Fruchtbarkeit. Ferner besteht bei nicht abgestiegenen Hoden ein erhöhtes Risiko zu bösartigen Entartungen.

4. Phimose (Vorhautverengung)
Während der körperlichen Entwicklung braucht die Eichel ca. 3-4 Jahre um sich komplett von der Vorhaut zu lösen. Geschieht dies nicht, so spricht man von der Vorhautverengung, lat. Phimose. In den ersten 3 Lebensjahren sollte eine Vorhautverengung nur bei ausgeprägten Beschwerden und wiederkehrenden Entzündungen operativ behandelt werden. Oft handelt es sich um Verwachsungen des inneren Vorhautblattes mit der Eichel, diese können im Rahmen einer lokalen Betäubung (mit einer lokalanästhesierenden Creme) gelöst werden, ausgeprägtere Phimosen können jedoch nur durch eine Operation behoben werden. In der Regel geschieht dies als Tageschirurgischer Eingriff.

Wann ist man inkontinent?

Von Inkontinenz spricht man bei unkontrollierbarem, unwillkürlichem Harnverlust, unabhängig von Menge und Häufigkeit. Ca. 25% aller Frauen und 10 % aller Männer sind im Laufe ihres Lebens damit konfrontiert. Jedoch liegt die Dunkelziffer weit höher. Inkontinenztherapie ist individuell, d.h. sie muss auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten abgestimmt sein. Es gibt für jeden Patienten ein eigenes Therapiekonzept. Eine erfolgreiche Therapie setzt eine enge Zusammenarbeit und Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patient voraus.

Was ist die Prostata?

Die Vorsteherdrüse oder Prostata ist ein kastaniengroßes Organ, das tief im Becken unterhalb der Harnblase sitzt und die Harnröhre umschließt.

Wie wird sie untersucht?

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist nicht schmerzhaft.
Neben einer Abtastung und einem Ultraschall der Prostata, Blase und Nieren, wird auch eine Blutabnahme zur Bestimmung des PSA- Wertes durchgeführt.

Was ist ein PSA Test?

Der PSA Test misst das Prostata spezifisches Antigen. Der PSA ist ein Eiweißstoff, den die Vorsteherdrüse des Mannes (Prostata) produziert.

Erhöhte Werte können bedingt sein durch:

  • Entzündungen
  • Gutartige Vergrößerung
  • Nach dem Radfahren
  • Nach dem Geschlechtsverkehr
  • Bösartige Veränderungen

Die Bestimmung des Blutwertes (PSA) alleine genügt ohne Abtastung der Prostata nicht! Es gibt auch Prostatakrebs bei „normalem“ PSA-Wert.

Ab wann zur Vorsorgeuntersuchung?

Die Vorsorgeuntersuchung sollte erstmalig um den 40. Geburtstag erfolgen. Wenn es in der Familie eine Vorbelastung gibt, sollte ab dem 40. Lebensjahr eine jährliche Kontrolle erfolgen.

Sonst gilt EINMAL JÄHRLICH ab dem 45. Lebensjahr!
Bei unauffälligem Ergebnis haben Sie die beruhigende Gewissheit, derzeit gesund zu sein.

Bei Früherkennung eines bösartigen Tumors der Prostata haben Sie die besten Chancen, geheilt zu werden.

Kann man Prostatakrebs spüren?

Prostatakrebserkrankungen verlaufen im Frühstadium meist ohne Beschwerden.
In Österreich ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung des Mannes.

Was muss ich bei einem Spermiogramm beachten?

Um eine ausreichende Aussagekraft zu gewährleisten, wird das Sperma nach drei- bis fünftägiger Enthaltsamkeit mittels Masturbation gewonnen - eine Enthaltsamkeit darüber hinaus verbessert das Resultat nur unwesentlich. Die Probe sollte zeitnah zum Termin in der Ordination gewonnen werden.